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Von den 4 Einsatzbereichen
für Rettungshundearbeit -Wassersuche,
Lawinensuche, Trümmersuche und Flächensuche- haben wir uns
auf
die Flächensuche spezialisiert, da nahezu 100% unserer
Einsätze
in weiträumigen Feld- und Waldgebieten stattfinden.
Einsatztaktisch
praktizieren wir in aller Regel am Tag die
Parzellensuche und die Wegesuche (je nach Geländegegebenheit) und
bei Nacht, aus Gründen der Sicherheit für das Suchteam, meist
die Wegesuche. Bei diesen Suchtaktiken arbeitet jedes
Rettungshunde-Team ein ihm zugeteiltes Geländestück
systematisch nach der vermissten Person ab.
Bei
den vermissten Personen handelt es sich häufig um Kinder oder
ältere Menschen, die die Orientierung verloren haben, um
suizidgefährdete Personen oder um Unfallopfer, die im Schock den
Unfallort verlassen haben.
Unsere
Rettungshunde-Teams können sowohl von staatlichen Stellen wie
Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz, als auch von Krankenhaus-
bzw. Altenheimverantwortlichen angefordert werden.
Unsere
Sucheinsätze laufen auf ehrenamtlicher Basis und sind in
der Regel kostenlos.
Ein Suchgebiet wird besprochen.......
Die Rettungshunde-Teams
absolvieren zwei aufeinander aufbauende Prüfungen (Vorprüfung
und die Einsatzfähigkeitsprüfung). Die Prüfungen werden
vor Prüfern der IGR (Interessengemeinschaft Rettungshund)
abgelegt. Den Prüflingen sind sowohl die Prüfungsgelände
als auch die "Opfer" absolut unbekannt.
Ausbildung
Ein Rettungshund meldet durch Bellen ein Opfer...
Ausbildungsschritte
Die
Rettungshundearbeit beginnt bei uns mit der Suche nach einem Gegenstand
(Hundespielzeug). Der Hund lernt den Gegenstand zu suchen, zu finden
und zuverlässig zu verweisen (anzeigen). Der Hundeführer
lernt, das Verhalten seines Hundes zu interpretieren, ihn zu
führen und sich einen Geländeabschnitt sinnvoll einzuteilen.
Hat
diese Ausbildungsstufe einen guten Stand erreicht, beginnt die Suche
mit Anzeigeübungen im Zusammenhang mit Menschen. Der Hund kann
über Bringseln, Freiverweisen oder Verbellen seinem
Hundeführer mitteilen, dass er gefunden hat.
Ist
die Anzeige absolut sicher, wird die Suchzeit langsam gesteigert und
die Geländeabschnitte werden ebenfalls langsam größer.
Am Ende einer jeden Suche findet der Hund einen Menschen, den er
anzeigt.
Parallel
zu den Suchen werden in Maßen Ablenkungen für den
Hund und belastende Situationen für das Rettungshunde-Team
insgesamt
eingebaut.
Ziel
ist es zum einen, einen gut führigen Hund zu bekommen, der dennoch
in der Lage ist, sehr selbständig und zuverlässig zu
arbeiten. Zum anderen braucht man in der Rettungshundearbeit
Hundeführer, die mit
ihrem Hund ein Gebiet taktisch geschickt und eigenverantwortlich
absuchen können.
Den gesamten Ausbildungsleitfaden können Sie sich HIER ansehen.
Zum Hundeführer
Wie
schon erwähnt, werden an den Hundeführer hohe Anforderungen
u.a. in den Bereichen Funkverkehr, Erste Hilfe und Karten-Kompasskunde
gestellt. Doch seine wichtigste Aufgabe ist die einfühlsame und
auf Zusammenarbeit angelegte Führung seines Hundes. All diese
Kenntnisse kann er im VMH erlernen. Bereits mitbringen sollte er:
Teamfähigkeit,
physische und
psychische Belastbarkeit.
Denn
oft sind lange Märsche auch in schwierigem Gelände und
bei widrigen Wetterverhältnissen erforderlich. Auch müssen in
belastenden Situationen vom Hundeführer folgerichtige
Entscheidungen
getroffen werden können.
Zum
Hund
Generell unterliegen die Hunde vom
Körperbau, Größe und Alter keinerlei
Beschränkungen. Sie sollten jedoch gesund und psychisch belastbar
sein, um den hohen Anforderungen eines Rettungshundeeinsatzes
gewachsen zu sein:
- langandauerndes, konzentriertes
Suchen auch in schwierigem Gelände und bei ungünstigem Wetter,
- trotz
Stress und Frustration motiviert zu arbeiten.
manchmal
kann ein kleiner Hund auch von Vorteil sein...
Einsatzfähigkeit
7 Einsatzfähige Teams 5 in Ausbildung 4 Maintrailer Teams - 1 einsatzfähiges
Team und 3 in Ausbildung 11 Helfer 4 Teams haben die Vorprüfung bereits
erfolgreich abgelegt
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